wohlstandszerstoerung
Wohlstandszerstörung 2022

Innenpolitik

Autor(in): MFG

17. Juni 2022

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Für die Wohlstandszerstörung gibt es zwei Schuldige – keiner von ihnen sitzt in Moskau

Seit der Weltfinanzkrise 2008 hat die EZB rund sechs Billionen Euro zusätzlich in den Markt gepumpt. Experten sprechen von einem Geldüberhang, der sich nun in der Inflation entlädt. Längst hat eine gefährliche Kettenreaktion eingesetzt.

Europäische Schuldenpolitiker verfeuerten Billionen

Zwei Schuldige für die nun offensichtlich gewordene Zerstörung von Wohlstand und Kaufkraft sind zu benennen, die beide nicht in Moskau wohnen. Womöglich ist das sogar der Grund, warum von den Regierungsparteien keine ernsthaft mit dem Bürger über Ursache und Wirkung dieser Jahrhundert-Inflation sprechen möchte.

Beide Hände eines jeden Regierungspolitikers zeigen derzeit empört in Richtung Kreml, sodass für den Griff an die eigene Nase keine Hand übrig bleibt.

Wenn wir also über Inflation sprechen, dann sprechen wir über die Kernkompetenz des Staates.

Aber spätestens an der Ladentheke, im Autohaus und im Reisebüro, an der Tankstelle und auch bei der Begleichung von Miete und Mietnebenkosten fällt auf, dass hier etwas ins Rutschen geraten ist, das dem Geld die Stabilität raubt und vielen Menschen die Zukunftsgewissheit.
Womit wir bei den Schuldigen wären, die jahrelang Hand in Hand gearbeitet haben. Denn die europäischen Schuldenpolitiker verfeuerten jene Billionen, die von den europäischen Notenbanken für sie gedruckt wurden.
Dieser Geldüberhang entlädt sich nun in der Inflation.

Die EZB müsste in dieser Situation den Wert des Geldes heraufsetzen, also die Zinsen erhöhen. Aber genau das traut sie sich nicht. Sie ist die Gefangene ihrer Aktien- und Anleihenaufkaufpolitik mit angeschlossener Nullzinspolitik.

Die MFG fordert, dass die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel, Energie und Sprit befristet gestrichen wird, die Steuern auf Arbeit gesenkt, die Pensionen und das Arbeitslosengeld erhöht werden. Die Regierung hat Monate ungenützt verstreichen lassen und hantelt sich jetzt von Ankündigung zu Ankündigung,

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