2G
Ungeimpfte müssen draußen bleiben: Spaltpilz 2G ­­– Im Niemandsland zwischen Ideenlosigkeit und Vorsatz

Innenpolitik

Autor(in): Presse

12. November 2021

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Wo gehobelt wird, fallen Späne: Augenscheinlich das Motto der aktuellen Regierungsmannschaft. Deren Weltbild zufolge sitzt die Spaltung der Gesellschaft scheinbar noch nicht tief genug – und deshalb zauberten sie jetzt, genaugenommen seit 8. November 2021, 2G aus dem Hut … und spalten die Gesellschaft damit weiter. Gesunde Menschen werden von so gut wie allem, was das gesellschaftliche Leben ausmacht, ausgeschlossen – auf Basis eines Gamechangers, der keiner ist. Der wird aber dennoch weiter hochgejubelt, die Tatsache (und einstige „Verschwörungstheorie“), dass rund die Hälfte aller hospitalisierten Corona-Patienten doppelt geimpft sind, schlichtweg unter den Teppich gekehrt. Ist gar Datenchaos schuld am einfallslosen Festhalten an freiheitsbeschränkenden Maßnahmen? Was ist los in diesem Land?

Es ist vollbracht! Seit 8. November dürfen gesunde Menschen nur noch arbeiten, um Steuern zu zahlen und im Handel einkaufen, um den Konsum am Leben zu halten. Es sei denn, sie sind geimpft oder gelten nach Verordnung als genesen – und das auch nur eine bestimmte Zeit. Das staatlich aufoktroyierte Impf-Abo will schließlich abgearbeitet werden …

Völlig gesunde Menschen werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, indem sie weder Gastronomie oder Hotellerie noch Theater, Kinos oder Konzerte besuchen dürfen. Auch die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen wie Massage oder Friseur ist nunmehr ausschließlich geimpften und genesenen Menschen in Österreich vorbehalten. 

Das entspricht quasi einem Lockdown von gut und gerne mehr als einem Viertel der Menschen in Österreich. Und man braucht kein Hellseher sein, um vorherzusehen, dass all dies wohl ein Ziel verfolgt: den Weg aufzubereiten für 1G. Schon in wenigen Wochen gilt man dann allenfalls nur noch mit Impfung und Boostern in „Endlosschleife“ als vollwertiges Mitglied der österreichischen Gesellschaft!

Die 3G-Regel am Arbeitsplatz bringt nunmehr die ohnehin schon bedenklich fortgeschrittene Spaltung der Menschen in Österreich auch mitten in die Betriebe und Unternehmen. Arbeitgeber werden gezwungen, Arbeitnehmern die Bekanntgabe des G-Status abzuverlangen. In den meisten Fällen zum Widerwillen beider Seiten. Die Androhung von nicht unerheblichen Strafen veranlasst aber viele, die größtenteils vermutlich verfassungswidrigen Vorschriften doch umzusetzen.

Im November 2020, also zum Höhepunkt der zweiten Welle, gab es in Österreich rund 80.000 sogenannte aktive Fälle. Aktuell, also im November 2021, gibt es in Österreich wiederum rund 80.000 aktive Fälle. Im November 2020 lag die Vollimmunisierungsquote bei 0 %. Im November 2021 liegt sie bei rund 65 %. Die Frage, ob der „Gamechanger“ Impfung funktioniert, beantwortet sich somit von selbst. Hinweis: Die richtige Antwort ist das Gegenteil von Ja.

Nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die Landesregierung ignoriert de facto die Entwicklungen und Zahlen. Vielmehr setzt sie weiter auf Maßnahmen, die bereits in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie wirkungslos verpuffen. Oder glauben die Mitglieder von Bundes- und Landesregierung selbst nicht an die Zahlen, die der breiten Öffentlichkeit laufend zur Verbreitung von Angst und Schrecken unterbreitet werden? Das wäre in einem bestimmten Ausmaß sogar noch verständlich, da der Rechnungshof bereits im Spätsommer 2021 festgestellt hat, dass bei den Gesundheitsdaten ein Datenchaos herrscht. Insbesondere Oberösterreich und Salzburg wurden auch für das mangelhafte Krisenmanagement getadelt.

Dass in Oberösterreich seitens der ÖVP in Manier der Bundesregierung agiert wird, ist wenig verwunderlich. Anstatt evidenzbasierte Maßnahmen zu ergreifen und besonders gefährdeten Gruppen zielgerichteten Schutz zu bieten, treibt man die Menschen in Österreich vor sich her und führt sie über die Abschaffung der Wohnzimmertests in die PCR-Teststraßen und in weiterer Folge zur Injektion. Mit milliardenschweren Ausgaben von Steuergeldern, welche anderenorts dann fehlen, um gefährdete Gruppen, insbesondere ältere Menschen mit Grund- oder Vorerkrankungen, ausreichend zu schützen. Die Einfallslosigkeit zeigt sich allein schon in der Tatsache, dass nicht nach Altersgruppen und damit zusammenhängenden gesundheitlichen Risiken differenziert wird.

In den letzten Tagen vor der Landtagswahl im September war seitens der Freiheitlichen noch zu vernehmen, dass nur durch eine Wahl ihrer Partei den überbordenden Corona-Maßnahmen Einhalt geboten werden kann. Weit gefehlt!!! Nunmehr erachten sie es wohl schon als ausreichenden Erfolg für die Menschen in Österreich, wenn sie die neuerlichen, Repressalien ähnelnden Maßnahmen und Verordnungen nicht lauthals für gut befinden, ihnen aber auch nicht widersprechen.

Den oben zitierten „Gamechanger“ gibt es aber tatsächlich: MFG – Menschen-Freiheit-Grundrechte! Die einzige Partei mit klaren Aussagen zu den überbordenden und nicht evidenzbasierten Maßnahmen.  Zum Wohle der Menschen im Österreich. Zum Wohle unserer Kinder und Enkelkinder!

MFG – Landesorganisation Oberösterreich

Rückfragen & Kontakt:
MFG – Menschen Freiheit Grundrechte
Presseabteilung
presse@mfg-oe.at

Bild: Gerd Altmann from Pixabay

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