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Türkis-Grüne Mogelpackung: „Sichere Schule“ durch maximale Verunsicherung

Innenpolitik

Autor(in): Presse

16. September 2021

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Testen ohne Unterlass, Maskenpflicht ab mittlerer Risikostufe UND in der dreiwöchigen Sicherheitsphase zu Schulbeginn, Luftreinigungsgeräte für „schwer zu lüftende Klassen“, Abwassermonitoring als Frühwarnsystem. Und nicht zu vergessen der Impfbus… der kommt natürlich auch regelmäßig vorbei.

So der Kern des Drei-Stufen-Plans der Bundesregierung zum Thema „Sichere Schule“.
Sicher ist dabei nur eins: Mehr Verunsicherung unter Schülern und Lehrern zu stiften geht nun wirklich nicht. Doch leider scheint das sogar gewollt …

WIEN – Im Schnitt alle zwei Tage ein Test. Davon mindestens einer pro Woche PCR … ist man Lehrkraft und „ungespritzt“, also nicht geimpft. Und Maskenpflicht außerhalb der Klassenräume für alle. Das ist Schule in Österreich im Herbst anno 2021. Nennt sich im Übrigen „Sicherheitsphase“ und dauert stolze drei Wochen.

Und danach?

Danach startet die „Sichere Schule“ Marke „Erste Allgemeine Verunsicherung“ erst so richtig durch:

  • Je nach „risikoadjustierter 7-Tage-Inzidenz“ gibt’s Test-Marathons für Schüler und Lehrer (ab einer Inzidenz von 100, also „mittlerem Risiko“, ist der PCR selbst fur Schuler verpflichtend), Rückkehr der Maskenpflicht inklusive.
  • Singen, Musizieren und Sport ab mittlerer Risikolage „nach Möglichkeit im Freien“. Toll durchdacht, bedenkt man die osterreichischen Durchschnittstemperaturen im Herbst und Winter …
  • Dazu bundesweit 4.000 Luftreinigungsgeräte, fur „dort, wo Luftaustausch über Fenster nicht möglich ist“ (Ö-Ton Bundesministerium fur Bildung, Wissenschaft & Forschung; siehe https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/luftreiniger.html). Kostenpunkt: 10 Millionen Euro.

Und zum Abschluss noch der „heilige Gral“:

Das Abwasser-Frühwarnsystem.

116 Klaranlagen beteiligen sich am Abwasser-Monitoring, um „schnell regionale Reaktionen setzen zu können“, wahrend 300 Schulen (= 86.000 Schuler) unabhängig von der Risikolage ALLE Schüler PCR testen, um „verlässliche Daten zum Infektionsgeschehen liefern zu können“.

„Das ist neu. Und bietet die Chance, bereits eine Woche vor Auftreten der ersten Infektionen zu erkennen, ob das Virus unterwegs ist.“ Sagt wer? Heinz Faßmann, laut Wikipedia „österreichischer Geograph“.
Ja, und Bildungsminister ist er auch noch …

Noch nicht genug verwirrt?

Alles zur „Sicheren Schule“ im Detail gibt’s hier: https://sichereschule.at/infos/

Und Faßmann selbst?

Der stellt sogar Verschärfungen der Schulregeln in Aussicht. Und Impfungen an den Schulen kann er sich auch vorstellen.
https://orf.at/stories/3228154/

Im Öriginalton klingt sein „Plan“ fur die Zeit nach der dreiwöchigen „Sicherheitsphase“ ubrigens so:

Wir werden sehen. Wenn die Inzidenzen weiterhin ansteigen, dann kommen wir in eine Risikostufe hinein, wo wir sowieso weiter testen, systematisch testen, großflächig testen. Eben mindestens einmal in der Woche mit PCR testen.

(ZIB 2 Interview vom 10. September 2021)

Was in erwähnter ZIB 2 noch zur Sprache kam?

Die „Wichtigkeit“ der Zulassung eines Impfstoffes für 5- bis 11-Jährige. Doch kein Wort uber „schwer zu lüftende Klassen“ oder die Eckpfeiler des Abwasser-Frühwarnsystems.
Welche Parameter werden dabei uberhaupt zwecks Beurteilung des Infektionsgeschehens herangezogen?

Schweigen im ÖRF-Walde …

Und wieso braucht es eigentlich 4.000 Luftreinigungsgeräte für Klassen mit augenscheinlichen Lüftungsproblemen?

Haben die keine Fenster? Das fragt sich auch Dagmar Häusler, Nummer 2 der MFG Landesliste Oberösterreich, Schriftführerin im MFG Bundesvorstand und im Zivilberuf biomedizinische Analytikerin.

„Ist es um die Bausubstanz unserer Schulen so schlecht bestellt, dass es für tausende Klassen in Österreich nicht möglich ist, einfach ein Fenster zu öffnen? Was passiert mit all dem Steuergeld, das Jahr für Jahr in den Bildungssektor fließt? Und auf welcher Datenlage basiert das Abwasser- Frühwarnsystem? Wird berücksichtigt, wenn Krankenhäuser und Senioren- oder Pflegeheime ihr Abwasser ins selbe System wie Schulen einleiten? Fragen über Fragen … und alle bleiben sie unbeantwortet. Es ist echt traurig mitanzusehen, wie hier unter dem Deckmantel einer angeblich ‚Sicheren Schule‘ Verunsicherung und Verwirrung gestiftet werden … auf dem Rücken von Schülern, Eltern und Lehrpersonal.“

„Allein das ewige Dauer-Testen ergibt keinen Sinn. Einerseits wird dem PCR Test nach wie vor eine diagnostische Aussagekraft zugesprochen, die er einfach nicht hat. Er unterscheidet nicht zwischen infektiösem und nicht infektiösem Viren-Fragment. Das kann er nicht. Und andererseits ist es vollends sinnbefreit, unentwegt asymptomatische Menschen zu testen.
Für mein Dafürhalten steckt dahinter eine Art Zermürbungstaktik. Um mit dem größtmöglichen Maß an Chaos, Konfusion und bürokratischen Hürden möglichst viele dazu zu bringen, sich am Ende des Tages doch impfen zu lassen.“

Häusler weiter:

Ja, das waren noch Zeiten, als jeder bestrebt war, Tests in der Schule positiv abzuschließen.

Und was wäre laut Häusler der richtige Schulbeginn im Herbst 2021?

„Wer gesund ist, geht zur Schule. Wer krank ist und Symptome hat, bleibt zuhause. WIE FRÜHER. Weil mehr braucht es nicht …“

Rückfragen & Kontakt:
MFG – Menschen Freiheit Grundrechte
Dagmar Häusler
Tel.: 0660 63 16 224
office@mfg-oe.at

Bild: Gerd Altmann from Pixabay

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