Studie belegt: weltweit längster Lockdown in Deutschland so gut wie wirkungslos

Gesundheit | Innenpolitik

Autor(in): U.B.

3. Juni 2021

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Der Lockdown in Deutschland gilt als besonders hart und alternativlos. Fantasievolle Namen wie „Wellenbrecher“ oder „Notbremse“ sollten den monatelangen massiven Grundrechtseinschränkungen sowie Schließungen einen vergleichsweise harmlosen Anstrich verpassen und dem Bürger einen hohen Nutzen der Maßnahmen suggerieren. Wie gering beziehungsweise nicht vorhanden der Einfluss des Lockdowns auf das Infektionsgeschehen aber wirklich war, bescheinigt nun eine aktuelle Untersuchung.

Schulen, Geschäfte und Gastronomie geschlossen, dazu Ausgangssperren und Kontaktverbote – so präsentiert sich der deutsche Lockdown, der monatelang über das Land und seine Bürger verhängt wurde. Lange Zeit wurde er von den Mainstreammedien kommentarlos als effektives Mittel zur Pandemiebekämpfung der Öffentlichkeit verkauft und angepriesen. Doch mittlerweile kommen selbst die MSM nicht daran vorbei, die Lockdown-Maßnahmen kritisch zu hinterfragen.

So schrieb beispielsweise Focus Online:

„Während die Infektionszahlen weiter sinken, diskutiert die Politik über Lockerungen und Maßnahmen. Als gegeben wird dabei meist vorausgesetzt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Corona Maßnahmen … und dem Infektionsgeschehen gibt. Nur so lassen sich auch aus rechtlicher Sicht viele Grundrechtseinschränkungen rechtfertigen …“

Ob die Maßnahmen tatsächlich so wirkungsvoll sind, wie die Regierung es gerne darstellen möchte, darüber hegen schön langsam sogar die Journalisten des Mainstreams gewisse Zweifel. Immerhin dürfte ihnen wohl bekannt sein, dass inzwischen mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten jegliche Maßnahmen abgeschafft haben und die Zahlen trotzdem sinken. Darüber hinaus gab es in 10 US-Bundesstaaten überhaupt niemals derartige Maßnahmen. In der Berichterstattung fand dies bisher ebenso wenig Erwähnung wie die Studie von namhaften Stanford-Wissenschaftlern unter Führung von John P. A. Ioannidis, in der Anfang Jänner bereits genauestens die Wirkungslosigkeit von Lockdowns  nachgewiesen wurde. Ebenso ignorierte man beharrlich deutsche Studien wie beispielsweise jene von Prof. Stefan Homburg, die dasselbe belegten. Ein neues Paper der LMU München hingegen fand nun Einzug in die Mainstreammedien, und dieser CODAG Bericht Nr. 16 vom 28.05.2021 hat es in sich.

Schulschließungen haben keinen Einfluss

In der Untersuchung erklären die Autoren, dass dank der Massentests an den Schulen nun praktisch alle Kinder erfasst werden und die Dunkelziffer etwaiger Infektionen demnach auf Null gesenkt werden konnte. Alle Fälle waren dadurch bekannt. Diesbezüglich führen die Verfasser aus:

„Der Untersuchungszeitraum schließt dabei jetzt auch die Pandemiephase ein, in dem die neuen Virusvarianten präsent waren und dabei zeigt sich, dass sich die Rolle der Schulkinder bei der Verbreitung des Virus offenbar nicht verändert hat. Darüber hinaus konnten wir bereits in CODAG Berichte Nr.10 und Nr.12 zeigen, dass sich Infektionen bei Kindern und Jugendlichen kaum auf die Inzidenzentwicklung in anderen Altersgruppen auswirken. Die Zahlen spiegeln erneut die untergeordnete Rolle der Schule am Infektionsgeschehen wider.“

Weiters erklären sie:

„Die Fallzahlen aus Ausbrüchen in Schulen sind weiterhin unbedeutend gering.“

Inwieweit Schulschließungen sowie Schüler-Dauertestungen, Maskentragen und weitere restriktive Schulmaßnahmen bei diesen Erkenntnissen notwendig oder überhaupt gerechtfertigt sind, darf daher durchaus kritisch hinterfragt werden.

„Inzidenzwerte“ besitzen keine Aussagekraft

Die Inzidenzwerte wurden in Deutschland und vielen weiteren Staaten zum maßgeblichen Element, um die Maßnahmen zu steuern. Zahlreiche Wissenschaftler wiesen auf die Willkürlichkeit und fehlende Aussagekraft der Werte hin, ohne allerdings von den Regierenden beachtet zu werden. Die Forscher der LMU München stellen hierzu neuerlich Folgendes fest:

„Eine Bewertung des Infektionsgeschehens des Erregers SARS-CoV-2 in der deutschen Allgemeinbevölkerung anhand der Anzahlen berichteter Fälle oder darauf basierender Raten, wie beispielsweise der 7-Tages-Inzidenz, ist aufgrund des variierenden Testverhaltens nur sehr eingeschränkt möglich.“

Anstelle der „Inzidenz“ empfiehlt man den R-Wert als nützliche Größe:

„Es zeigt sich, dass die effektive Reproduktionszahl (R-Wert) verglichen mit der Anzahl der berichteten Fälle und 7-Tages-Inzidenz verhältnismäßig robust und deutlich unabhängiger vom Testgeschehen ist.“

Dieser R-Wert ist bereits Ende März 2020 unter 1 gesunken. Dies belegen Auswertungen des RKI für Deutschland sowie der ETH Zürich für die Schweiz.

200419_RKI_ReprodRate

Die Kurven zeigten einen deutlichen Rückgang der R-Werte bereits vor dem Lockdown, dasselbe gilt auch für Österreich. Davon kann übrigens jedes Jahr ausgegangen werden, da die Tage im Frühjahr länger werden und durch die Sonneneinstrahlung mehr Vitamin D erzeugt wird. Dadurch sinken mit jedem Tag die Infektionen.

Bei der Untersuchung des R-Werts während der Grippesaison 2020/2021 stellte sich Folgendes heraus:

„Man erkennt dabei, dass der R-Wert bereits vor dem „Lockdown-Light“ am 2. November 2020 sowie der „Verschärfung“ am 16. Dezember 2020 sank, was somit auf eine Abschwächung des Infektionsgeschehens bereits vor den ergriffenen Maßnahmen hindeutet. Ende 2020 / Anfang 2021 war der R-Wert zeitweise kleiner als 1, was mit einem Rückgang der absoluten Fallzahlen einherging…“

Kein Zusammenhang erkennbar – aber trotzdem Maßnahmen

Als eine Quintessenz bezüglich des Zusammenhangs zwischen Infektionsgeschehen und Maßnahmen wie Lockdown und Schließungen führt die Untersuchung an:

„Bei den R-Werten wie sie vom Robert-Koch-Institut täglich bestimmt werden, ergibt sich seit September kein unmittelbarer Zusammenhang mit den getroffenen Maßnahmen – weder mit dem Lockdown-Light am 2. November und der Verschärfung am 16. Dezember 2020, noch mit der „Bundesnotbremse“, die Ende April 2021 beschlossen wurde.“

Diese Erkenntnis stellt der deutschen und auch österreichischen Politik ein ziemlich vernichtendes Urteil aus. Der gemäßigte schwedische Weg erscheint in diesem Licht noch erfolgreicher und sinnvoller, denn mit ihm hätte man bei uns unzählige psychische und gesundheitliche Kollateralschäden sowie eine hohe Anzahl an Todesfällen, die durch die Maßnahmen verursacht wurden, verhindern können.

Daten ignoriert – warum?

Daten, Studien und Untersuchungen sowie Grafiken wie zum Beispiel die oben gezeigte Grafik des RKI, die auf die Wirkungslosigkeit der Lockdowns hinwiesen und dies wissenschaftlich aufbereiteten, waren bereits im März 2020 verfügbar und der Öffentlichkeit zugänglich. Schon seit einiger Zeit zeigen Schweden und mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten mit ihren gemäßigten oder sogar gänzlich fehlenden Maßnahmen eindrucksvoll und deutlich, wie ein erfolgreicher Weg aussehen sollte und müsste. Trotzdem wird hierzulande immer noch an Maskenpflicht, Massentests und vielen weiteren Zwangsmaßnahmen sowie an der Einschränkung von Grundrechten und Demokratie vehement festgehalten und die Wirkungslosigkeit und Schädlichkeit von Lockdowns und Ähnlichem standhaft ignoriert. Weshalb dies immer noch der Fall ist, obwohl schon derart viele Studien und Untersuchungen zu einem anderen Ergebnis gekommen sind und zahlreiche Länder dies mittlerweile auch in der Praxis beweisen, wäre sehr hinterfragenswert.


MFG-Österreich tritt für die sofortige Aufhebung aller Maßnahmen inklusive der Maskenpflicht ein. MFG – Österreich wird bei den OÖ Landtagswahlen und Kommunalwahlen im September 2021 sowie allen weiteren, aktuellen Wahlterminen auf Bundes – und Landesebene antreten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.


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